Donnerstag, 20. März 2014

Kalbe Frühlingsresidenz

In der Zeitung nennen sie's "Wintercampus". Aber die Sonne scheint hier auf trockenen Boden und mit Winter hatte ich dieses Jahr eigentlich eh noch gar nichts zu tun.

Wir durften diesmal unsere Ateliers in Räumen auf dem Gelände von "Milde Beton" einrichten. Für mich inspirierend ohne Ende; vor allem die vielen Silos in verschiedenen Farben, Formen und Lackabsplitter-/Roststadien hab ich sehr gern.
Heute ist das Wetter so wunderschön, dass ich vielleicht tatsächlich abends meine "pinker Simpsons-Himmel über Industriegelände"-Passion bedient bekommen könnte (die in mir brennt, seit ich vor vielen Jahren meine Photographenausbildungszeit im Industriegebiet Eching/Neufahrn bei München verbracht habe. Da gab es ein paar krass pittoreske, knallebunte Springfieldhimmel-over-germanWellblech-Abende).


Meine liebe Beate ist extra aus Reykjavik eingeflogen um hier mit mir zu arbeiten und wir sind so produktiv, dass es fast unheimlich ist. 

Beate bewegt sich aktuell in Performance-Photographie-Zeichnungs-Grenzgebieten;
ich arbeite mit Schmetterlingen im Bauch an der ersten Ausgabe einer neuen Publikationsreihe für das Wasteland. Die Begeisterung für dieses Projekt treibt mich selbst nach langen, alkoholschweren Beate-Lena-Diskussionsnächten (großmächtig sind die übrigens- wir sind irgendwie unfassbar schlau zusammen) absolut verlässlich um sieben aus dem Bett.
Dann fahren wir mit den supercoolen Künstler-Fahrrädern durch die Stadt (meins ist das Supercoolste, siehe unten), sagen all den feinen Miezen die hier so rumhängen 'Guten Morgen' und verschwinden dann wie anständige Bürger für 8 Stunden in der Fabrik.
Es ist wie im Märchen.

  Sonne in meinem Zimmer, heute früh.

 Unser Bad, es ist pink!

 Unsere Küche. Mittlerweile gibt es dort auch Tulpen und so Zeug.

Unser Hinterhof, bzw direkter Milde-Zugang (links).

Unsere Arbeits-Hood.

Unser Atelier.

 Die Aussicht

Mein Arbeitsplatz. 
(Fun Fact: Noch nie zuvor in meinem Leben hab ich einen Tisch absichtlich schräg irgendwo hingestellt oder auch nur daran geglaubt das jemals in Erwägung zu ziehen. Es ist bizarr.)
 
Meine Hauptwerkzeuge dieser Tage.

Kunst. Leider zensiert, ist ja noch top-secret...

 Hier hat mich Beate im Zwiegespräch mit einer meiner Kontemplationswolken erwischt. 
(Nee, Scherz- ist nur der Staubschutz vom Feuerlöscher.)

Hier lief kurz zuvor jemand durch den Flur, das ist naturgemäß von äußerster Hilarität.
Daraufhin war Beate sehr erschöpft.

 Das supercoolste Fahrrad und mein neuer Lieblingspulli (Coca-Cola-Hoodie in Off-Red, Yeah!)

Vegane Schokolade und Erdbeeren, was sich sehr gut trifft, denn heute ist ein Erdbeertag.

Tschüs, bis bald!




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